Von den Sommerferien bis Weihnachten...
Die Sommerferien sind vorbei, der Kalender füllt sich – nur noch knapp vier Monate bis Weihnachten. Für viele beginnt jetzt die intensivste Phase des Jahres: Projekte sollen abgeschlossen, Jahresziele erreicht werden. Der Druck ist für viele deutlich spürbar. Doch der Endspurt muss nicht auf Kosten der eigenen Balance und der Menschen gehen, die einem am nächsten stehen. Daher möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie gut durch die nächsten Monate kommen:
Ziele realistisch neu sortieren
Nach der Sommerpause lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Jahresziele: Was ist bis Dezember wirklich noch machbar? Statt die Liste vom Januar stur abzuarbeiten, hilft eine Priorisierung nach Wirkung – welche drei, vier Punkte bringen den größten Mehrwert? Der Rest darf ins nächste Jahr wandern.
Achtsamkeit im Alltag

Gerade wenn der Kalender voller wird, geht die Achtsamkeit oft als Erstes verloren. Kleine Anker helfen in stressigen Phasen: ein bewusster Kaffee ohne Handy, eine Atempause zwischen zwei Meetings, ein Spaziergang in der Mittagspause. Diese Minuten kosten kaum Zeit, wirken aber wie ein Ventil.
Selbstfürsorge einplanen, nicht erhoffen
„Wenn das Projekt fertig ist, gönne ich mir Ruhe" – dieser Satz verschiebt Erholung auf einen Zeitpunkt, der selten kommt. Besser: Selbstfürsorge fest im Kalender verankern, so verbindlich wie einen Kundentermin – ein Sporttermin, ein freier Abend, ein Wochenende ohne Laptop.
Partnerschaft und Familie nicht aus dem Blick verlieren
Wenn der Job wieder Fahrt aufnimmt, sind es oft Partnerschaft und Familie, die zu kurz kommen. Das Kind fragt zum dritten Mal nach dem Spielplatz, der Partner erzählt vom Tag – während man innerlich schon bei der nächsten E-Mail ist. Solche Momente summieren sich, und mit ihnen wächst oft eine schleichende Distanz.
Gute Nähe braucht meist gar nicht viel Zeit, sondern ungeteilte Aufmerksamkeit: ein gemeinsames Abendessen ohne Handy, ein wöchentliches Ritual als Paar, ein fester Familientermin. Solche kleinen, verlässlichen Inseln wirken oft mehr als ein einzelner „Quality Time"-Sonntag. Ebenso wichtig: offen über die eigene Belastung sprechen, statt sie stillschweigend mit nach Hause zu tragen. Ein ehrliches „Diese Woche wird stressig, lasst uns das gemeinsam planen" schafft Verständnis statt Frust.
Der Advent als besondere Zäsur
Die Wochen vor Weihnachten sind oft besonders hektisch: Weihnachtsfeiern, Geschenke, Adventsbesuche und dazu das oft schmuddeliges Wetter. Planen Sie schon jetzt für diese Wochen bewusst kleine Pausen oder Auszeiten, statt bis zum letzten Tag auf Hochtouren zu laufen.
Fazit: Wer die Monate bis Weihnachten mit klaren Prioritäten, kleinen Achtsamkeitsmomenten, eingeplanter Erholung und bewusster Nähe zu den Liebsten angeht, kommt entspannter an – privat wie beruflich. Das Team der Systemischen Praxis Neuenhagen wünscht Ihnen dafür gutes Gelingen!
Auch wir haben uns für die nächsten Monate einiges vorgenommen. So wollen wir im Herbst mit Workshops starten. Anfangen werden wir mit „Was uns trägt.“, einem Seminartag für Paare, die ihre Beziehung stärken wollen.
Auch ein Format, dass die besonderen Bedürfnisse von Männern adressiert ist in Vorbereitung. Außerdem wurden wir bereits mehrfach nach einem Gesprächskreis zum Umgang mit psychisch erkrankten Angehörigen gefragt.
Nähere Informationen zu Neuigkeiten finden Sie in Kürze hier auf der Website. Seien Sie gespannt!
Ihnen allen in den nächsten Wochen eine gute Zeit und herzliche Grüße
Ihre Antje Neumann-Schröter




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